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Deutsche Rangliste O19 in Gifhorn
Geschrieben von: Stefan Adam   
26. April 2012, 12:08 Uhr
Am Wochenende ging es für 3 sächsische Teilnehmer zu der deutschen Rangliste o19 nach Gifhorn. Mit dabei waren Nicole Bartsch, Stefan Adam und Björn Wippich. Vor allem die beiden Herren zeigten bei den letzten Turnieren, dass sie im Doppel durchaus Ambitionen auf einen Treppchenplatz hatten. Aber auch Björn mit seiner Partnerin Lisa Deichgräber konnten sich bei einer guten Auslosung einiges ausrechnen.
Begonnen wurde wie immer am Freitag Abend mit dem Mix. Nicole und Stefan gewannen ebenso wie Björn und Lisa ihr Auftaktrundenmatch. In der nächsten Runde war leider für beide Paarungen schon Schluss. Stefan/Nicole unterlagen gegen Zanssen/Pils, und auch Björn/Lisa mussten gegen die späteren Halbfinalisten Ehlert/Bölter die Segel streichen.
Am Samstag ging es dann mit den Einzeln weiter. Hier konnte Björn leider nicht antreten, da er eine sehr schmerzhafte Verletzung an der Wade hatte und sich faher für das Doppel schonen wollte. Somit gingen nur Nicole und Stefan ins Rennen. Bei Nicole war die Auslosung wie eigentlich immer, spätesten in der zweiten Runde ging es gegen die Nummer eins oder zwei. Auch diesmal musste sie nach gewonnenem Auftaktmatch gegen die Erstgesetzte, Stefanie Struschka, antreten und zog den Kürzeren. Stefan gewann seine ersten beiden Partien souverän und traf im Achtefinale an den ¾-Gesetzten Alexander Roovers. Im ersten Satz konnte Stefan sein Spiel gut durchsetzen und gewann diesen auch. Leider fehlte in den Sätzen zwei und drei dann etwas die Power, sodass Konzentration und Genauigkeit enorm nachließen und am Ende eine 3-Satz-Niederlage auf dem Papier stand.
Nach den Einzeln wurden auch noch die Doppel begonnen. Nicole spielte mit Stefanie Pilz (Hohenlimburg), musste aber bereits in der ersten Runde gegen Dörr/Volkmann eine Niederlage hinnehmen. Besser machten es Stefan/Björn. Sie konnten ihren Setzplatz ¾ verteidigen und zogen so ohne Satzverlust ins Halbfinale am Sonntag ein. Dort wurde ihnen allerdings durch die späteren Gewinner Niesner/Zander die Grenzen aufgezeigt.
Alles in allem ein doch wieder erfolgreiches Wochenende, wo einige gute Spiele dabei waren. Diesen Schwung gilt es nun in die nächste Saison zu bringen, um auch dort an die guten Leistungen vor allem im Doppel anknüpfen zu können.
 
55. Dresdner Teller mit 4 von 5 möglichen Zittauern Titeln
Geschrieben von: Stefan Adam   
04. April 2012, 18:31 Uhr
Am vergangenen Wochenende fand in Gittersee die Ausspielung der nunmehr 55. Ausgabe des Dresdner Tellers statt. Zu diesem Jubiläum gab es neben den berüchtigten Dresdner Tellern auch noch goldene Ehrenteller für den besten Spieler bzw. die beste Spielerin des Turniers zu gewinnen. Aus Zittau waren Kathrin Tröger, Marika Werner, Nicole Bartsch, Tobias Axmann und Stefan Adam am Start.

Los ging es wie immer im Mix. Hier trat Nicole mit ihrem Dauermixpartner Alois Henke an. Stefan und Tobias holten sich etwas mehr Erfahrung ins Boot, Tobi spielte mit Marika und Stefan mit Kathrin. Während es für Henke/Bartsch und Adam/Tröger bis ins Halbfinale locker ging, musste Axmann/Werner bereits in der ersten Runde gegen die späteren Finalisten Bachmann/Wolf vom TSV Dresden in drei Sätzen die Segel streichen. Die beiden Dresdner warfen dann im Halbfinale auch noch Nicole und Alois aus dem Wettbewerb. Besser machten es Stefan und Kathrin. Sie konnten auch das Halbfinale gegen Wendt/Baumgärtner in 2 Sätzen gewinnen. Auch dort demonstrierten die beiden Zittauer ihren Siegeswillen und konnten nach 2 gewonnenen Sätzen den Titel holen (bemerkenswert dabei war die Feststellung, dass Kathrin bereits 1988 schon mal den Teller holte, da entdeckte Stefan gerade erst das Licht der Welt).

Weiter ging es im Einzel. Bei den Damen spielte sich Marika bis ins Halbfinale vor, gewann dabei gegen wesentlich jüngere Spielerinnen, unter anderem auch gegen die bis vor kurzem noch für Zittau spielende Lisa Rutsatz. Im Halbfinale war dann aber Schluss, in 3 Sätzen musste sich Marika gegen Candida Pretzsch geschlagen geben. Kathrin unterlag gegen Candida ebenfalls in 3 Sätzen, allerdings musste sie sich ihr schon in der ersten Runde stellen. Am Ende hieß es Platz 9-12 für Kathrin und Platz 4 für Marika. Besser machte es Nicole, sie spielte sich bis ins Finale vor und gewann dort gegen Candinda Pretzsch in 2  Sätzen.

Bei den Herren erwischte Tobias einen schlechten Start, er unterlag gleich im ersten Spiel gegen Sven-Matti Kamann in zwei Sätzen. Er musste sich nun in der Verliererrunde vorspielen und tat das auch. Dabei konnte er sich an Sven-Matti revanchieren und gewann gegen ihn. Leider kam gegen Alois Henke dann das Aus, zweimal zu 19 verlor Tobias knapp. Damit also Platz 7. Stefan hatte zunächst einige leichtere Spiele, erst im Viertelfinale ging es dann gegen die Besseren. Allerdings waren auch diese nicht gut genug, um Stefan auf dem Weg ins Finale zu stoppen. Eng wurde es lediglich im zweiten Satz des Halbfinales gegen Tom Wendt (22:20). Im Finale wartete dann mit Stefan Wagner ein Gegner, gegen den Stefan die letzten beiden Duelle verloren hatte. Diesmal machte er es aber besser und gewann sehr deutlich gegen den doch eher müde wirkenden Gegner. Somit also Stefans zweiter Titel.

Das Doppel lässt sich kurz zusammenfassen. Sowohl Marika und Kathrin wie auch Stefan und Tobias schieden bereits im Viertelfinale aus, da an die guten Leistungen aus den anderen Disziplinen nicht angeknüpft werden konnte. Vor allem bei den Jungs schlichen sich viel zu viele einfache Fehler und Unkonzentriertheiten ein, zudem bot die Halle doch erhebliche Sichtschwierigkeiten. Damit hatte aber auch der Gegner zu kämpfen, die Ausrede gilt also nicht. Besser machte es Nicole. Sie sicherte sich mit ihrer Leipziger Partnerin Lisa Baumgärtner den Titel im Doppel, es war damit auch ihr Zweiter.

Es bleibt festzuhalten, dass 4 von 5 möglichen Titeln nach Zittau gingen. Zudem wurden Nicole und Stefan als die besten Spieler des Turniers ausgezeichnet und bekamen dafür den goldenen Teller verliehen.
 
Die erste Mannschaft steigt ab
Geschrieben von: Stefan Adam   
28. März 2012, 16:02 Uhr
Nun ist also doch das passiert, was alle unbedingt vermeiden wollten. Nach nur einem Jahr in der zweiten Bundesliga muss unsere erste Mannschaft wieder den Weg in die Regionalliga antreten. Auch am letzten Doppelspieltag gab es zwei Niederlagen.

Das letzte Punktspielwochenende sollte noch einmal die Wende bringen. So zumindest war unser Plan. Bei 2 Punkten oder gar 3 Punkten wäre zumindest der vorletzte Platz, wenn nicht sogar der drittletzte Platz erreicht worden. Es war von vornherein klar, dass die Spiele gegen den Tabellenführer (SV Fischbach) und den Tabellensechsten (SV Wehen) nicht leicht werden würden und jeder über seine Leistungsgrenze gehen muss, um das Ziel Klassenerhalt doch noch zu erreichen. Unterstützung erhielten wir dabei wieder einmal von unseren beiden Engländern, Jack Molyneux und Gemma Whiting.
Das Spiel gegen Fischbach begann aus unserer Sicht sehr positiv. Stefan und Björn konnten über weite Strecken im ersten Herrendoppel dominieren und gewannen letztendlich in zwei Sätzen. Auf dem benachbarten Spielfeld sah es auch gut aus, da die Mädels (Nicole und Gemma) den ersten Satz gewannen. Allerdings konnten sie die gute Leistung nicht in den zweiten Satz retten und auch der dritte Satz verlief nicht gut. So glich Fischbach zum 1:1 aus. Nun war es am 2. Herrendoppel, wieder in Führung zu gehen. Tobias und Jack mussten sich mit zwei Nachwuchsspielern in den Fischbachern Reihen messen, die zum ersten Mal in der Mannschaft eingesetzt wurden. Leider kamen unsere Beiden nie so richtig ins Spiel, oft bleiben sie etwas zu passiv oder machten leichte Fehler. Im zweiten Satz ging es in die Verlängerung, leider gewann diese der Gegner und damit auch das ganze Spiel. Im Dameneinzel, im 1. Herreneinzel und im 2. Herreneinzel zeigte der Gegner seine Klasse. Hier war für unsere Spieler wenig zu holen. Einzig Björn konnte im 2. Einzel gegen Richard Domke fast einen Satz gewinnen (20:22). Im dritten Herreneinzel gewann Stefan den ersten Satz gegen Philip Merz, allerdings lief im zweiten und dritten Satz nicht mehr viel zusammen, sodass auch dieses Spiel verloren ging. Den Deckel machten die Fischbacher dann im Mix drauf, sodass es am Ende 1:7 aus unserer Sicht lautete. Da Wehen am Samstag bereits unentschieden spielte, konnten wir nur durch einen Sieg gegen diese noch Vorletzter werden, vorausgesetzt Schorndorf verliert auch am Sonntag.
Nach einer strapaziösen Heimfahrt bestritten wir das letzte Spiel am Sonntag in heimischer Halle. Zu Gast war wie gesagt die Mannschaft aus Wehen. Beim Hinspiel lautete das Endergebnis 4:4, diesmal musste unbedingt ein Sieg her. Nach den ersten drei Doppeln stand es aber schon 1:2. Nur Björn und Stefan konnten ihr Spiel deutlich in zwei Sätzen gewinnen. Ein einziger Ausrutscher war nun noch erlaubt. Dass es Gemma gegen Stefanie Struschka schwer hat, war allen klar. Sie konnte nur wenig Gegenwehr aufbringen und verlor ihr Match klar in 2 Sätzen. Es  mussten nun alle Spiele gewonnen werden. Stefan verkürzte im 3. Herreneinzel durch einen Zweisatzsieg auf 2:3. Anschließend gewann auch Jack sein Einzel gegen Robert Georg, es stand 3:3. Nun war es am Mix, den vierten Punkt zu holen. Der erste Satz ging an Tobias und Nicole, allerdings war ab dem zweiten Satz komplett der Wurm drin. Auf einmal kam es immer öfter zu Abstimmungsschwierigkeiten und es wurde dem Gegner recht leicht gemacht, zu Punkten zu kommen. Das Spiel ging an unsere Gegner und damit war nur noch ein Unentschieden drin. Spätestens jetzt war klar, dass wir in der Tabelle am Ende bleiben würden. Bei Björn war daraufhin deutlich zu erkennen, dass die Motivation etwas verschwunden war. Sein Gegner bog den ersten Satz noch zu seinen Gunsten um und auch im 2. Satz konnte er gewinnen, sodass wir am Ende auch dieses Spiel mit 3:5 verloren.
Am Ende der 2 Spiele mussten wir resigniert feststellen, dass es nicht einmal zu einem Punkt gereicht hat. Lässt man die Saison so Revue passieren, kommt man darauf, dass wir letztendlich immer wieder an uns selbst gescheitert sind. Oft waren wir an einem Punktgewinn dran, allerdings reichte es dann aufgrund der eigenen Ungeschicktheit und fehlenden Kaltschnäuzigkeit meist doch nicht, die Leistungen in Punkte umzuwandeln. Das letzte Spiel war dafür wieder einmal sinnbildlich. So müssen wir nach nur einer Saison wieder dorthin, wo wir vor einem Jahr hergekommen sind: in die Regionalliga.
Im Namen des Teams möchte ich mich trotzdem für die Hilfe aller im Verein bedanken, die uns im Verlauf der Saison so tatkräftig unterstützt haben und es damit ermöglicht haben, dass wir auf diesem Niveau spielen durften. Ein Dank gilt auch an die Zuschauer, die in der Halle waren und uns unterstützten. Ich hoffe, wir sehen uns trotz der Enttäuschung auch im nächsten Jahr wieder.
 
Südostdeutsche Meisterschaften der Altersklassen O35-O75 - Bilder online
23. März 2012, 14:12 Uhr
Bilder von den Südostdeutschen Meisterschaften der AK O35-O75 sind nun unter der Rubrik "Bildergalerie" zu finden.
 
Südostdeutsche Meisterschaften der Altersklassen in Zittau
Geschrieben von: Stefan Adam   
20. März 2012, 16:41 Uhr
IMG_0080Am Wochenende fand in Zittau die Südostdeutsche Altersklassenmeisterschaft statt. Insgesamt 121 Spieler und Spielerinnen in den Alterklassen angefangen mit der o35 bis hin zur o70 fanden den Weg in die Oberlausitz. Hinzu kamen 32 Starter aus der u22, diese ermittelten allerdings im nahegelegenen Eibau ihre Gewinner.

Bereits am Freitag lief die Turniervorbereitung an, schließlich sollte die Halle den Aktiven bestmögliche Bedingungen liefern. Während sich der Großteil um das Herrichten der Badmintonanlage mit allem drum  und dran kümmerte, beschäftigten sich andere mit dem Aufbau der gastronomischen Dinge (dazu gehörte natürlich die Kantine der Biertresen). Pünktlich 23 Uhr war es dann endlich geschafft.

Am Samstag ging es pünktlich mit dem Mix los. Nach vielen spannenden Spielen standen am frühen Nachmittag die neuen südostdeutschen Meister fest. Aus Zittauer Sicht sticht natürlich der Meistertitel von Holger und Marika in der o40 hervor, wobei Holger ja eigentlich schon o45 spielen könnte. Weiterhin belegten Steffen Walther/Gundel Hinke (o45) sowie Michael Böhme mit seiner Partnerin Heidi Degen (o60) die dritten Plätze.

Weiter ging es dann mit dem Einzel, auch hier konnten wieder sehr viele spannende Matches betrachtet werden. Gerade die Älteren ließen des Öfteren ihr Können und die Übersicht aufblitzen, sodass die Jüngeren unter den Spielern das ein oder andere Mal ziemlich staunten. Im Einzel sollten auch wieder einige Podiumsplätze in der Oberlausitz bleiben. Hervorragend in Form präsentierte sich dabei Gundel Hinke in der o45. Sie ließ ihren Gegnerinnen nicht den Hauch einer Chance und holte sich souverän den Titel. Für weitere Podiumsplätze sorgten Kathrin Tröger und Marika Werner (je 3. Platz in der o40) und Lorinde Hennig (ebenfalls mit einem 3. Platz in der o70). Bei den Herren konnte leider kein Titel geholt werden, allerdings erkämpften sich Holger Wippich in der o45 und Michael Böhme in der o60 die Vizetitel. Holger war nahe dran am Titel, versenkte allerdings beim 18:18 im dritten Satz einen man höre und staune SMASH im Netz und konnte anschließend leider nichts mehr entgegensetzen. Auch zu erwähnen ist der dritte Platz von Joachim Kneißner vom TSV Großschönau in der o60.

Ca. 19 Uhr waren die letzten Spieler aus der Halle raus und es ging für den Großteil zur Abendveranstaltung, wo neben der Siegerehrung und dem warmen Buffet auch die Möglichkeit bestand, das Tanzbein zu schwingen.

Nachdem am Sonntagmorgen alle wieder auf den Beinen waren, ging es mit den Doppeln weiter. Teils spektakuläre Ballwechsel ließen erkennen, dass die Motivation und der Ehrgeiz der Aktiven noch lange nicht nachgelassen hatten. Auch die Oberlausitzer schienen gut aus den Betten gekommen zu sein. Zwei Meistertitel gingen im Doppel nach Zittau. Einmal das Herrendoppel Wippich/Bujak in der o45 sowie das Herrendoppel Böhme/Kneißner in der o60. Weiterhin kamen Walther/Wendler (3.Platz in der o45), Tröger/Werner (Damendoppel o40, 2.Platz) und Hennig/Pape (Damendoppel o60, 3.Platz) aufs Treppchen.

Pünktlich 13.30 Uhr waren die letzten Spiele vorbei, ein großes Kompliment an die Turnierleitung, die den Spielablauf wie bei jedem Turnier super koordinierte. Ein großer Dank gilt natürlich auch allen anderen Fleißigen, die vor oder während des Turniers mit ihrer Hilfe zum Gelingen beigetragen haben.

Das Turnier fand ein aus meiner Sicht eher unrühmliches Ende. Leider war es nicht möglich, eine Siegerehrung für die Platzierten durchzuführen, da der Großteil der weitgereisten Gäste unbedingt eher abreisen musste und es sogar soweit führte, dass es bei der „Preisabholung“ zu Anschuldigungen kam, wer denn in der Reihe vorn stand und wer sich vorgedrängt hat. Ich denke, dass die gezeigten Spiele etwas mehr als eine solche Würdigung erfahren sollten. Es bleibt festzuhalten, dass der meistgehörte Satz an dem Tag war: „Wir müssen noch so weit fahren, können wir unsere Preise bekommen“. Leider haben es die Spieler aus der Oberlausitz viel öfter so weit, wenn es zu Meisterschaften nach ganz Deutschland geht. Wir kennen uns daher mit langen Wegen aus, ich persönlich habe allerdings noch nie erlebt, dass eine „Siegerehrung“ so über die Bühne geht, auch nicht bei Turnieren, welche in Zittau stattfanden.

 


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